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Grußworte zur Bürgerbegegnung in St-Quentin-Fallavier Pfingsten 2015

Grußworte des Bürgermeisters, vertreten durch das Mitglied des Gemeindevorstandes Albert Schmitt, zur Bürgerbegegnung in Frankreich vom 22.05.2015 bis 25.05.2015

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
sehr geehrter Bürgermeister Michel Bacconnier,
sehr geehrter Bürgermeister Marcello Accordino,

liebe Freunde aus Frankreich und Italien,

liebes Freigerichter Komitee,

 

ich freue mich die Besucher aus unseren Partnergemeinden St. Quentin-Fallavier und Gallicano nel Lazio hier bei unserer Verschwisterungsfeier in Frankreich begrüßen zu dürfen, und heiße ebenfalls die Mitglieder des Komitees für Europäische Verständigung herzlich willkommen.

 

Die herzlichsten Grüße darf ich auch von Bürgermeister Joachim Lucas ausrichten, der gerne selbst gekommen wäre, aber aufgrund familiärer Umstände (die Tochter heiratet) an der diesjährigen Bürgerbegegnung nicht teilnehmen kann. Er freut sich jedoch schon auf das nächste Zusammentreffen. Ganz herzlich möchte er natürlich der Gemeinde St. Quentin-Fallavier zur Einweihung des neuen Rathauses gratulieren. Daran kann man erkennen, dass diese Region Frankreichs finanziell doch recht gut gestellt ist. Wir plagen uns während dessen immer noch mit einem Loch in der Finanzkasse und der Haushalt weißt daher immer noch ein Defizit auf. Voll Erwartung blicken wir deshalb auf unser nächstes Treffen in Italien, um vielleicht dann auch dort das neue Rathaus unserer Partnergemeinde Gallicano nel Lazio in Augenschein nehmen zu können.

 

Die Vorbereitungen unseres Arbeitstreffens in Berlin waren wieder einmal großartig. Unsere Delegation wurde von der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller empfangen, die uns, wie ich denke, gute Einblicke in die deutsche Politik geben konnte. So durften wir auch von der Besuchertribüne aus, den Reden der Politiker des deutschen Bundestages lauschen. Ich denke, Berlin ist durchaus eine Reise wert und so hatten wir arbeitsreiche und unvergessliche Tage.

 

In den Präsentationen zuvor haben wir es bereits gesehen, wir sind alle auf dem besten Weg, unsere Gemeinden nachhaltig zu gestalten. Wir alle möchten durch unsere Projekte zu einem nachhaltigerem Leben beitragen und ich wünsche uns allen auf diesem Weg weiterhin gutes Vorankommen. Unsere Verschwisterungen sind schließlich auch der richtige Weg und ein wichtiger Bestandteil im Rahmen des Gesamtprojektes „Europa“, das für uns alle ein unverzichtbares Element der Sicherheit, des Friedens und Wohlstandes geworden ist.

 

Gerade durch die aktuellen Kriege überall auf der Welt und die dadurch hilfesuchenden und flüchtenden Menschen wird uns wieder einmal bewusst, wie wichtig es ist einen gemeinsamen Weg zu beschreiten. Die große Flüchtlingswelle bringt deshalb auch eine große Verpflichtung für uns mit sich. Und auch durch unsere eigene deutsche Vergangenheit dürfen wir nicht einfach die Augen verschließen, sondern wir müssen den hilfesuchenden aufgenommenen Menschen ebenfalls das Gefühl der Sicherheit zukommen lassen, dass uns selbst nunmehr vor 70 Jahren zu teil wurde. Die aufgenommenen Flüchtlinge in Deutschland werden daher über einen Verteilungsschlüssel in die verschiedenen Regionen Deutschlands verteilt, um somit auch eine bessere Integrationsmöglichkeit bieten zu können. Und auch wir in Freigericht konnten bereits mehr als 70 Flüchtlingen ein zu Hause bieten - helfen kann schließlich nur, wer aufeinander zugeht.

 

So sind schließlich auch wir, nicht nur die Politiker sondern vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden, inspiriert vom Gedanken der Völkerverständigung und der Überwindung einer leidvollen Vergangenheit aufeinander zugegangen. Sie alle haben dazu beigetragen, Vertrauen zueinander und Verständnis füreinander zu entwickeln.

 

Denn wer aufgeschlossen dafür ist, wie Menschen, die mit anderen Sitten und Gebräuchen aufgewachsen sind, an die Dinge herangehen, der kann eine Menge erfahren. Wer sich damit auseinander setzt, wie der Alltag in anderen Ländern bewältigt wird, wird stets seinen Horizont erweitern. Gewonnenes Know-how auszutauschen, über gemeinsame oder gegenteilige Erfahrungen zu diskutieren, unterschiedliche Ansätze zu vergleichen, das bringt alle weiter und öffnet die Tür zu ganz neuen Lösungen. Wir alle wissen: Weltoffenheit ist heutzutage auch für kleine Gemeinden ein unverzichtbares Markenzeichen.

 

Ich möchte mich deshalb ganz herzlich auch für die diesjährige Ausrichtung der Bürgerbegegnung bedanken, und danke auch allen für Ihr Kommen und Ihr nach wie vor großes Engagement. Ich bin der festen Überzeugung, dass auch diese Bürgerbegegnung und die gemeinsam verbrachte Zeit wieder eine Bereicherung für uns alle ist.

 

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Saluto del sindaco Joachim Lucas, rappresentato da Albert Schmitt, membro del consiglio comunale, in occasione di questo incontro dei cittadini in Francia, dal 22.5. al 25.5 2015.

 

Gentili signore e signori,

egregio signor sindaco Michel Bacconnier,

egregio signor sindaco Marcello Accordino,

cari amici francesi e italiani,

caro comitè di Freigericht,

 

Mi fa piacere salutare qui i partecipanti all’incontro dei comuni partner St. Quentin-Fallavier e Gallicano nel Lazio e do il benvenuto ai membri dei comitati per l’intesa europea.

 

Vi porto anche i più cari saluti del sindaco Joachim Lucas, ve li avrebbe dati volentieri personalmente, motivi di famiglia, (matrimonio della figlia) gli hanno impedito di poter venire qui, ma pensa già ora con piacere al prossimo incontro. Porge cari auguri al comune di St. Quentin-Fallavier per l’inaugurazione del nuovo municipio. Segno questo che dal lato finanziario questa regione sta bene. Noi invece triboliamo ancora contro un buco nella cassa delle finanze e per questo il bilancio è ancora in deficit. Ci auguriamo di poter ammirare il nuovo municipio di Gallicano nel Lazio durante il nostro prossimo incontro in Italia.

 

I preparativi per il nostro incontro di lavoro a Berlino sono stati fruttuosi. La nostra delegazione è stata ricevuta da Bettina Müller, membro della Camera dei deputati, che ci ha dato, io penso, una buona idea della politica tedesca. Abbiamo anche avuto l’opportunità di partecipare dalla tribuna dei visitatori a un dibattito in parlamento. Sono del parere che un viaggio a Berlino è sempre interessante.

 

Noi abbiamo trascorso lì giornate ricche di lavoro, ma anche indimenticabili. Nelle presentazioni abbiamo già visto che, per quanto riguarda la sostenibilità, i nostri comuni sono sulla buona strada.

 

Noi tutti con i nostri progetti vogliamo contribuire a una vita più sostenibile, e auguro a tutti noi di proseguire bene sul cammino intrapreso. Anche i nostri gemellaggi sono sulla buona strada per il progetto Europa, per noi tutti un irrinunciabile elemento di sicurezza, di pace e benessere. Proprio ora, con tutte le guerre nel mondo e con tutte le persone che fuggono e cercano aiuto, ci rendiamo conto quanto sia importante un agire comune. I grandi e numerosi arrivi di migranti sono per noi un impegno.

Per via del nostro passato non possiamo chiudere gli occhi, ma dobbiamo dare a tutti questi fuggitivi quel senso di sicurezza che è stato dato a noi 70 anni fa. Tutti i profughi verranno accolti e suddivisi nelle diverse regioni per offrire loro una migliore integrazione. Anche a Freigericht abbiamo accolto e dato casa a 70 profughi. Aiutare si può solo se si va uno incontro all’altro.

 

Così ci siamo mossi anche noi, uno incontro all’altro, cittadine e cittadini dei nostri comuni, non solo i politici, ispirati dal pensiero di una intesa tra i popoli e di un superamento di un doloroso passato. Voi tutti avete cooperato a sviluppare fiducia e comprensione vicendevoli. Solo chi è disposto ad aprirsi e guardare con quali usi e costumi, sotto quali situazioni sono cresciuti gli altri, può imparare molto. Chi osserva come gli altri vivono la loro quotidianità può allargare le proprie vedute.

 

Scambiarsi un know-how, discutere su esperienze uguali o contrarie, fare raffronti ci aiuta e fa trovare nuove soluzioni ai problemi. Noi tutti sappiamo che l’apertura al mondo è oggi irrinunciabile anche per il più piccolo comune. Ringrazio voi tutti per aver reso possibile l’incontro di quest’anno, per il vostro essere qui e per il vostro impegno.

 

Sono convinto che questo incontro e le giornate che trascorriamo insieme sono un arricchimento per noi tutti.

 

 

Salutations du Maire de Freigericht, représenté par l'adjoint du conseil municipal M. Albert Schmitt lors de la rencontre des citoyens en France du 22.05.15 au 25.05.15

Mesdames, Messieurs,

Monsieur le Maire Bacconnier,

Monsieur le Maire Marcello Accordino,

Chers Amis de France et d’Italie,

Chers Membres du comité de Freigericht

Je suis heureux de saluer les personnes ici présentes de nos communes jumelées de St. Quentin-Fallavier et Gallicano nel Lazio lors de notre fête en France dans le cadre du jumelage et souhaite la bienvenue à tous les membres du comité pour l'Entente européenne.

Je vous transmets les cordiales salutations de notre Maire Joachim Lucas , qui serait venu volontiers, mais qui pour des raisons familiales (sa fille se marie) ne peut pas participer à la rencontre de cette année. Mais il se réjouit de la prochaine rencontre. Il tient à féliciter la commune de St. Quentin-Fallavier pour l'inauguration de la nouvelle mairie. On peut reconnaitre que cette région de France est bien placée financièrement.

De notre côté nous sommes toujours tourmentés par un trou dans nos finances et le budget accuse toujours un déficit. Nous sommes en pleine attente en ce qui concerne la prochaine rencontre en Italie, pour pouvoir jeter un œil peut-être sur la nouvelle mairie de notre commune jumelée Gallicano nel Lazio.

Les préparations de notre séminaire de travail à Berlin étaient de nouveau remarquables. Nos délégations ont été reçues par la députée Bettina Müller, qui a pu je pense nous donner de bons aperçus dans la politique allemande. Nous avons pu de la tribune des visiteurs épier les discours de la classe politique du Bundestag allemand. Je pense, que Berlin est un voyage qui en vaut la peine et nous avons passé des journées riches en séance de travail et inoubliables.

Dans les présentations précédentes nous avons vu, que nous sommes sur le bon chemin pour modeler nos communes sur le développement durable. Nous tous désirons par nos projets contribuer à une vie durable et je nous souhaite à tous de continuer à progresser sur cette voie. Nos jumelages sont finalement sur la bonne route et constituent un élément fondamental dans le cadre du projet en commun Europe qui est devenu pour nous un élément de sécurité, de paix, et de prospérité auquel nous ne pouvons pas renoncer.

Du fait de toutes les guerres actuelles dans le monde présent, et du fait des personnes qui cherchent de l'aide ou qui fuient, nous sommes conscients qu'il est important de suivre un chemin en commun. La grande vague de réfugiés demande pour cette raison un grand engagement. A cause de notre propre passé allemand nous ne devons pas fermer les yeux mais nous devons donner aux personnes le sentiment de sécurité qui nous a été donné il y a 70 ans.

Les réfugiés accueillis en Allemagne vont être selon une clé de distribution, répartis dans les différentes régions d'Allemagne pour ainsi permettre une meilleure possibilité d'intégration. Et nous aussi à Freigericht nous pouvons offrir à plus de 70 réfugiés une habitation, mais finalement celui qui peut aider est celui qui va à l'encontre de l'autre. En fait pas seulement la classe politique mais avant tout les citoyennes et citoyens de nos communes inspirées par la pensée de l'Entente entre les peuples et de la victoire sur un passé plein de peines sont allés les uns à la rencontre des autres. Vous tous vous avez contribué à développer la confiance et la compréhension les uns pour les autres.

Celui qui est ouvert, qui comprend comment les personnes avec d'autres coutumes et us ont grandi, comment elles raisonnent, peut apprendre beaucoup de choses. Celui qui s'interroge comment le quotidien est géré, élargira son horizon. Echanger du know-how, discuter sur des expériences communes ou contraires, comparer des points de départ différents , cela nous emmène plus loin et ouvre la porte à de toutes nouvelles solutions.

Nous tous savons : L'ouverture au monde est actuellement aussi pour les petites communes un signe distinctif auquel nous ne pouvons pas renoncer.

Je voudrais maintenant vous remercier très chaleureusement pour l'organisation de la rencontre entre citoyens de cette année et vous remercier pour votre venue et présence ainsi que de votre grand engagement. Je suis convaincu, que cette rencontre entre citoyens et le temps passé ensemble est un nouvel enrichissement pour tous.

 
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