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Ansprache Bürgermeister Joachim Lucas

Rede von Bürgermeister Joachim Lucas zur Rückverschwisterung in Italien August/September 2013

Liebe Freundinnen und Freunde aus Gallicano nel Lazio,

liebe Freundinnen und Freunde aus St. Quentin-Fallavier,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Marcello Accordino,

sehr geehrter Herr Bürgermeister Michel Bacconnier,

beflügelt von der Idee, in direkten Begegnungen von Mensch zu Mensch für internationale Verständigung und Zusammenarbeit zu wirken, wurde bereits 2004 in Freigericht der Freundschaftsvertrag zwischen Gallicano nel Lazio und Freigericht unterzeichnet. Nun wurde es 2011 mit der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags in Freigericht „amtlich“ – und heute ist dies in Gallicano nel Lazio der Fall. Wir haben damit eine internationale Partnerschaft ins Leben gerufen, die doppelt gefeiert werden muss und ich finde: das ist ein wichtiger und weitsichtiger Schritt. Wie weitsichtig und auch wie lebendig er ist, zeigt bereits unsere mehr als vier Jahrzehnte währende Partnerschaft mit St. Quentin-Fallavier, das seit zehn Jahren mit Gallicano verschwistert ist. Eine Partnerschaft über Jahrzehnte also. Die immer enger, stabiler, verlässlicher wurde. Und diese hat Erfolgsgeschichte geschrieben und ich wünsche uns allen, dass dieses so auch mit unseren italienischen Freunden möglich ist. Der Anfang wurde schon lange gemacht: aus Partnern sind Freunde geworden und umgekehrt. Etwas Schöneres lässt sich über eine Städte- beziehungsweise Gemeindepartnerschaft wohl kaum sagen!

Ich freue mich sehr, zur Feier der Rückverschwisterung zusammen mit dem Komitee für Europäische Verständigung bei Ihnen zu Gast zu sein, und überbringe Ihnen die Grüße von ganz Freigericht.

Ich finde diese internationalen Partnerschaften sehr wichtig. Denn sie wirken an der Basis, sie bringen die Menschen zusammen. Sie machen neugierig auf andere Denk- und Lebensweisen, sie begeistern für ein Europa der offenen Grenzen. Die ersten Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern wurden schon bald nach dem Krieg geschlossen oder angebahnt. Denn die deutsch-italienischen Beziehungen sind eng. Gemeinsamkeiten in der historischen Entwicklung, die heutige Position beider Länder in der Mitte Europas und ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union, der umfangreiche Handelsaustausch sowie die Vielschichtigkeit der Kontakte in Bereichen wie Kultur, Tourismus, Sport und mehr stellen eine exzellente Basis dar. Die Regierungen und Parlamentarier aus Deutschland und Italien stehen in einem regelmäßigen intensiven Meinungsaustausch, der durch zahlreiche Begegnungen im Rahmen internationaler Konferenzen oder bei Europäischen Räten ergänzt wird. Und genau so ist es spiegelbildlich auf der kleinsten, der untersten Ebene im Kommunalen, wie wir es heute beweisen. Auch sind die deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen traditionell sehr eng. Deutschland ist mit Abstand Italiens wichtigster Handelspartner mit einem Lieferanteil von 15,6 Prozent und einem Anteil an den italienischen Exporten von 13,1 Prozent (2011). Umgekehrt steht Italien für Deutschland als Importland an fünfter, als Exportland an sechster Stelle, wie es beim Auswärtigen Amt nachzulesen ist. Und noch eines: die kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien sind in ihrer Dichte weltweit einzigartig.

Und genauso einzigartig sind eben die Städte- und Gemeindepartnerschaften, bei denen es sich zeigt, dass es nicht nur die Politikerinnen und Politiker, sondern es vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger waren, die sich für Verständigung, Annäherung und Aussöhnung einsetzten. „Botschafter ehrenhalber“ hat deshalb der frühere deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher die Menschen genannt, die sich für und in Städtepartnerschaften engagieren.

Und ich möchte die heutige Stunde nutzen, allen Bürgerinnen und Bürgern unserer beiden Gemeinden, die als Funktionsträger oder „einfache“ Bürger für unsere Partnerschaft wirkten beziehungsweise heute wirken, ganz herzlich für ihren Einsatz zu danken.

Städtepartnerschaften brauchen sowohl Gemeindepolitiker und Verwaltungen, die sich für die Kooperation stark machen, als auch Bürgerinnen und Bürger, die das Projekt zu ihrer ureigenen Sache machen. Ohne das Engagement aller Beteiligten, ohne das Engagement vieler Einzelner, die sich ihrer historischen Verantwortung bewusst waren und die Chance zur Verständigung ergriffen, wären wir nicht so weit gekommen.

Hier werden Hände gereicht und haltbare Brücken gebaut, die Menschen unserer beider Kommunen haben sich immer besser kennen und verstehen gelernt und sie haben Vertrauen zueinander entwickelt.

Im Lauf der Jahre sind schon vielfältigste Kontakte entstanden. Politiker und Unternehmer tauschen sich ebenso aus wie Künstler und Sportler; Vereine und Verbände tragen die Partnerschaft ebenso wie Schulen.Seit vielen Jahren haben unzählige Begegnungen auf offizieller und persönlicher Ebene stattgefunden. Die einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nennen natürlich ganz unterschiedliche Begebenheiten als ihre schönsten Erinnerungen. Doch zu den Höhepunkten gehört sicher die jährliche Jugendbegegnung.

Städtepartnerschaften sind auf Zukunft gerichtet und deshalb stand bei uns der Jugendaustausch von Beginn an im Mittelpunkt. Jahr für Jahr sind Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und Studierende im Wechsel in die jeweiligen Partnergemeinden gefahren und dort von Gastfamilien herzlich aufgenommen worden. Sie haben erfahren, wie die Menschen in der Partnerkommune denken und fühlen und wie ihr Alltag aussieht. Sie haben erfahren, was die anderen bewegt, von persönlichen Erlebnissen über die Begeisterung für Musik oder Filme bis zu politischen Ereignissen.

Und dabei haben sie festgestellt, dass man Alltag auch anders, als sie es gewohnt sind, organisieren und auf manche Fragen andere Antworten geben kann als die, die sie kannten. Das hat ihnen wertvolle Erfahrungen vermittelt. Auch deshalb haben sie durch die Bank den Aufenthalt in der jeweiligen Partnergemeinde als Bereicherung erlebt.

Diese Erfahrung jeder nachwachsenden Generation zu ermöglichen ist in meinen Augen ein ganz wesentlicher Bestandteil von unseren Partnerschaften. Denn sie befähigt dazu, Fremdes zu tolerieren und über den eigenen Tellerrand hinauszusehen. Das sind Kompetenzen, die in einem zusammenwachsenden Europa und in unserer globalisierten Welt immer unerlässlicher werden. Von daher sind diese Partnerschaften ein kleiner, aber Halt gebender Baustein für das Haus Europa, für eine kosmopolitische Haltung.

Liebe Freundinnen und Freunde, wir haben den Weg zueinander gefunden und eine funktionierende Partnerschaft aufgebaut. Das vermochten wir, weil es hier wie in  Freigericht Menschen gab und gibt, die den Worten des Freundschaftsvertrags und des nachfolgenden Partnerschaftsvertrags Taten folgen ließen und sie bis heute mit Leben erfüllen.

Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir unsere Partnerschaft so erfolgreich wie bisher weiterführen beziehungsweise unsere Zusammenarbeit noch vertiefen werden.

Deshalb an dieser Stelle ein herzliches Dankeswort an die Herren Amtsvorgänger Danilo Sordi und Guerrino Randolfi im Bürgermeisteramt, die den Gedanken der partnerschaftlichen Zusammenarbeit stets pflegten und mit Leben füllten. Auch der im Mai neu gewählte Bürgermeister Marcello Accordino, dem ich nochmals meine herzlichsten Glückwünsche ausspreche, signalisierte bereits seine hohe Bereitschaft zur Fortsetzung bestehende Programme sowie die vollständige Umsetzung der gesetzten Ziele, um die Freundschaftsbande zwischen unseren drei Gemeinden zu festigen.

In diesem Sinne wünsche ich uns nun eine schöne Feier sowie viele weitere spannende Begegnungen in kommenden Jahrzehnten. 

Ihr

Joachim Lucas

Bürgermeister Freigericht

Care amiche, cari amici di Gallicano nel Lazio,
Care amiche e amici di St-Quentin-Fallavier,
Gentile signor sindaco Marcello Accordino,
Gentile signor sindaco Michel Bacconnier,


nella consapevolezza dell’ importanza dei contatti e incontri tra cittadini per una intesa internazionale, già nel 2004 è stato firmato il patto di amicizia tra Gallicano nel Lazio e Freigericht.
Nel 2011 è stato firmato il patto di gemellaggio a Freigericht, e oggi si ripete questo atto a Gallicano nel Lazio. Abbiamo così dato vita a un gemellaggio internazionale, degno di essere festeggiato due volte, per me questo un passo importante e lungimirante. Come sia lungimirante e pieno di vita lo dimostrano i quattro decenni e più di gemellaggio con St-Quentin-Fallavier, che è a sua volta gemellata da dieci anni con Gallicano nel Lazio. Un gemellaggio, con St-Quentin-Fallavier, che dura ormai da alcuni decenni, ed è diventato sempre più stretto e solido. È una storia di successo, ed io auguro a tutti noi che questa storia si ripeta anche con i nostri amici italiani. L’ inizio è già fatto, da partner siamo diventati amici e viceversa. Niente di più bello si può dire di un gemellaggio tra città e comuni.
Sono molto felice di essere qui, vostro ospite,insieme al comitato, e vi porgo i saluti di tutto il Freigericht.
Trovo molto importanti questi gemellaggi internazionali, perché operano alla base e avvicinano gli uni agli altri. Ci invogliano a saperne di più su cosa pensano e come vivono gli altri, ci entusiasmano per una Europa dalle frontiere aperte. I primi gemellaggi tra la Germania e le nazioni ad essa vicine sono nati poco dopo la fine della guerra. I rapporti tra l’ Italia e la Germania sono molto stretti.
La comunanza nello sviluppo storico, la posizione dei due Paesi al centro dell’ Europa, entrambi membri dell’ Unione Europea, il grande scambio nel commercio, i contatti nell’ ambito cultura turismo e sport e più ancora, formano una base eccellente . I governi, i parlamentari italiani e tedeschi sono in stretto e intensivo contatto tra loro, così anche in numerosi incontri e conferenze internazionali, o nei Consigli Europei. In egual modo funziona alla base, tra i Comuni, come dimostra questa giornata. Anche i rapporti commerciali tra l’ Italia e la Germania sono tradizionalmente molto stretti. La Germania è il più importante partner commerciale italiano con il 15% di esportazioni e il 13% di importazioni (2011). L’ Italia per la Germania è al quinto posto per importazioni e al sesto posto per esportazioni, come si legge nel comunicato del ministero per gli affari esteri. In più i rapporti culturali tra la Germania e l’ Italia, nella loro intensità, non hanno riscontro nel mondo.
Allo stesso modo sono unici nel loro genere i gemellaggi tra città e comuni, nei quali si può notare che non sono solo i politici, ma anche , e soprattutto, i cittadini, che si sono adoperati per la comunicazione, il ravvicinamento e la conciliazione. Ambasciatori ” Honoris Cause ” ha definiti l’ ex ministro degli esteri Hans Dietrich Genscher tutti i cittadini che sono stati fautori dei gemellaggi.
Ed io ora colgo questa occasione per dire grazie di cuore a tutti i cittadini dei nostri due comuni che tanto si sono adoperati per il nostro gemellaggio, sia che abbiano avuto un pubblico incarico, sia come semplici cittadini.
I gemellaggi hanno bisogno sia dei politici, che cooperano tanto, sia dei cittadini che hanno fatto propri questi gemellaggi. Senza l’impegno di tutta l'amministrazione comunale, senza l’impegno dei singoli cittadini, che sono stati pienamente consapevoli della loro responsabilità storica e hanno colto subito l’ occasione per un accordo, non saremmo arrivati dove ora siamo.
Le mani si sono tese le une verso le altre, sono stati costruiti ponti resistenti, i cittadini dei nostri comuni hanno avuto la possibilità di conoscersi e capirsi sempre meglio ed è sorta una sempre più grande fiducia tra loro. Nel corso degli anni sono nati tanti contatti tra politici, imprenditori, artisti, sportivi, associazioni e scuole che si incontrano con assiduità. Innumerevoli sono gli incontri che da molti anni hanno luogo in via ufficiale e in via privata. Ogni partecipante ha un suo punto di vista personale su quale sia stato l’incontro più bello, tuttavia uno degli incontri più belli è quello che ha luogo tutti gli anni tra i giovani. I gemellaggi tra le città sono rivolti al futuro, e per questo gli incontri tra i giovani sono stati già dall’inizio il punto centrale. Anno per anno apprendisti e studenti sono stati accolti con calore nelle famiglie dei tre comuni. Hanno appreso come vivono e pensano gli altri, come è la loro vita giornaliera. Hanno appreso cosa è di grande interesse per gli altri, sia a livello personale, entusiasmo per la musica, i film, sia per la politica. E si sono resi conto, che molte cose si possono organizzare in modo diverso, a molte domande si possono dare altre risposte da come si è abituati a casa propria. Questa è stata per loro una grande importante esperienza, che ha arricchito il loro modo di vedere e pensare. 
Poter dare a ogni generazione che segue la possibilità di fare queste esperienze è per me un punto centrale dei nostri gemellaggi. Perché questo fa crescere la tolleranza verso gli altri e fa si che si possa vedere oltre i propri orizzonti. Competenze queste che diventano sempre più importanti nell’unione europea e nel nostro mondo globalizzato.
Sotto questo punto di vista questi gemellaggi sono de piccoli mattoni che danno grande sostegno alla “Casa Europa” per un atteggiamento cosmopolita.
Cari amici, le nostre vie si sono incontrate e abbiamo costruito un rapporto che funziona, e questo perché qui da voi, come da noi a Freigericht, c’erano e ci sono persone che alle parole dei patti di amicizia e gemellaggio hanno fatto seguire azioni che riempiono di vita questi patti. Per questo sono fiducioso di poter continuare su questa strada e rafforzare sempre più questo gemellaggio. 
Un grazie di cuore quindi a Danilo Sordi e Guerrino Randolfi che per il gemellaggio si sono sempre adoperati e gli hanno dato vita.
Anche Marcello Accordino, da maggio il nuovo sindaco eletto, ha già segnalato la sua grande disponibilità per la continuità dei programmi in corso, per il raggiungimento delle mete prefissate e per rafforzare i legami di amicizia che uniscono i nostri tre comuni. A tutti noi auguro una bella festa e tanti emozionanti incontri nei decenni a venire.

Joachim Lucas

Sindaco Freigericht

Disours du Maire Monsieur Joachim Lucas pour la signature de l'acte de jumelage en Italie Août/Septembre 2013

Chères Amies Citoyennes de Gallicano nel Lazio, Cher Amis Citoyens de Gallicano nel Lazio

Chères Amies Citoyennes de St. Quentin-Fallavier, Cher Amis Citoyens de St. Quentin-Fallavier

Monsieur le Maire Marcello Accordino,

Monsieur le Maire Michel Bacconnier,



Animé par l'idée d'agir de personne à personne pour l'entente et la compréhension internationales nous avons signé déjà en 2004 le Traité d'Amitié entre Gallicano nel Lazio et Freigericht. Puis ce fut en 2011 que la signature du traité de partenariat fut officielle à Freigericht et aujourd'hui c'est le cas à Gallicano nel Lazio. Nous nous sommes engagés dans un partenariat international qui se doit être fêté doublement et je suis d'avis que c'est un pas important et qui va de l'avant. Cette vue dans le futur et l'intensité de cette vie est démontrée par les plus de 40 années de partenariat avec Saint Quentin-Fallavier qui est aussi jumelé depuis 10 ans avec Gallicano. Entre-temps cela fait aussi une décennie qu'existe ce partenariat, qui est devenu plus étroit, plus stable et sur lequel on peut de plus en plus s'appuyer. Ce partenariat a été un succès dans l'histoire et je souhaite que cela soit possible avec nos partenaires et amis italiens. Le début a été fait depuis longtemps , les partenaires sont devenus amis des deux côtés. Quelque chose de plus beau ne peut pas être dit en ce qui concerne nos partenariats de ville ou de commune.

Je me réjouis d'être invité avec le comité pour l'Entente Européenne parmi vous à la fête de ce jumelage et vous transmets les salutations de tout Freigericht.

Je trouve ces partenariats internationaux très importants car ils font leurs effets sur la base, ils réunissent les hommes et les femmes. Ils rendent curieux sur une autre façon de penser et de vivre, ils passionnent pour une Europe des frontières ouvertes.
Les premiers partenariats de ville entre l'Allemagne et ses pays voisins furent établis et noués déjà après la guerre. Car les contacts allemands italiens sont proches. Des points communs dans le développement historique, la position actuelle des deux pays dans l'Europe du Centre et leur adhésion à la communauté européenne, les échanges commerciaux de grande ampleur ainsi que la diversité des contacts dans les domaines comme la culture, le tourisme, le sport représentent une base excellente.
Les gouvernements, les parlementaires d'Allemagne et d'Italie ont un échange d'opinions régulier et intensif, qui est complèté par de nombreuses rencontres dans le cadre de conférences internationales ou par des conseils européens et c'est comme une image renvoyée par le miroir sur celui d'en bas , sur le niveau de la commune comme nous le démontrons aujourd'hui.
Les relations commerciales allemandes-italiennes sont traditionnellement très fortes. L'Allemagne est un des partenaires commercial de l'Italie les plus importants avec une part de livraison de 15,6 % et a une part dans les exports italiens de 13,1 % (2011). 
En retour l'Italie est classée pour l'Allemagne le pays importateur à la 5ème place et est classé à la 6ème place en tant que pays exportateur en Allemagne selon les statistiques du ministère des affaires étrangères allemand. Et encore un point : les relations culturelles entre l'Allemagne et l'Italie sont uniques dans leur densité au monde. Et ainsi sont uniques les partenariats de ville et de commune, dans lesquelles nous voyons que ce ne sont pas seulement les femmes et hommes politiques mais avant tout les citoyennes et citoyens qui s'engagent pour la compréhension, le rapprochement et la réconciliation. C'est pour cette raison que l'ancien ministre des affaires étrangères Hans Dietrich Genscher a nommés „Embassadeurs à titre honorifique“ ces personnes qui s'engagent dans les partenariats de ville.

Et je désire profiter de ce moment pour remercier trés chaleureusement les citoyennes et citoyens de nos deux communesqui agissent en tant qu'officiels ou en tant que simples citoyens dans notre partenariat pour leur engagement.

Les partenariats de ville ont besoin d'hommes politiques dans les communes et dans les administrations qui se font forts pour la coopération mais aussi des citoyennes et citoyens qui concrétisent les projets. Sans l'engagement de tous les participants, sans l'engagement de baucoup, qui étaient conscients d'une responsablilité historique et qui ont saisi la chance de la compréhension on en serait pas arrivé jusque-là.

C'est ici que des mains se tendent et que se construisent des ponts, les habitants de nos deux communes ont appris à se connaître, à mieux se comprendre et ont établi une confiance les uns vers les autres.

Au fil des années de nombreux contacts sont nés et sont divers. Des hommes politiques, des entrepreneurs ont des échanges comme les passionnés d'art ou les sportifs. Les associations et les fédérations contribuent au partenariat tout comme les écoles.

Depuis de nombreuses années des rencontres innombrables sur le plan officiel et au niveau personnel ont eu lieu. Les particpants et participantes mentionnent des évènements tout à fait différents comme leurs plus beaux souvenir. Mais l'un des points culminants est certainement l'échange de jeunes chaque année.

Les partenariats sont basés sur l'avenir et c'est pourquoi l'échange de jeunes était dès le début au centre des activités.
Année après année des élèves filles et garcons, des jeunes en formation, des étudiants sont allés dans la commune partenaire et ont été accueillis chaleureusement dans des familles. Ils ont appris commes les gens dans la commune partenaire pensent, ont vécu leurs émotions et ont vu de quoi est fait leur quotidien. Ils ont appris ce qui touchent les autres, ont partagé des expériences personnelles que ce soit la passion pour la musique ou pour les films ou pour les évènements politiques.

Et c'est alors qu'ils ont constaté que le quotidien est organisé autrement à ce qu'ils sont habitués, que l'on peut donner d'autres réponses à des questions qu'ils connaissent. Cela leur a apporté des expériences pleines de valeurs. C'est pour cette raison qu' ils ont vécu une richesse lors de leur séjour dans la commune partenaire „sur les bancs de l'école.“

Permettre à chaque génération qui grandit de faire cette expérience est à mes yeux une partie essentielle de notre partenariat. Car cela permet de tolérer ce qui est étranger, de voir plus loin que le bout de son nez. Ce sont des compétences qui sont indispensables dans l'Europe qui grandit et dans le monde de la mondialisation. De ce point de vue les partenariats sont comme un appui ou une une pierre de fondation pour la Maison de l'Europe mais aussi pour un comportement cosmopolite.


Chères amies citoyennes et chers amis citoyens, nous avons trouvé le chemin les uns vers les autres pour établir un partenariat qui fonctionne. Cela est possible parce qu'il y a eu , et qu'il y a à présent ici et à Freigericht des gens qui ont donné suite au Traité de d'Amitié et remplissent de vie maintent ce traité de partenariat jusqu'à aujourd'hui.

C'est pour cette raison que je suis certain que notre partenariat sera un succès comme jusqu'à aujourd'hui et que nous continuerons à approfondir notre coopération.

Pour ceci un merci chaleureux aux officiels Danilo Sordi et Guerino Randolfi anciens maires de Gallicano nel Lazio qui ont soigné les idées de partenariat et les ont ont fait vivre. Je désire présenter mes félicitations au nouveau Maire Marcello Accordino élu au mois de Mai. Il a déjà signalé sa grande volonté de renforcer la continuité dans les objectifs à atteindre dans les liens d'amitié de nos trois communes.

Dans cet esprit je vous souhaite de passer une bonne fête et espère que de nombreuses rencontres
passionnées suivront dans les décennies qui viennent.

Votre
Joachim Lucas
Maire de Freigericht
 

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